Prepaid Tarife vs. Handyvertrag

Dadurch, dass bereits unzählige Handyanbieter am Markt sind, ist es oftmals für den Privatkunden nicht leicht den passanden Anbieter für sich zu finden beziehungsweise auch einen günstigen Tarif zu ergattern. Oftmals täuscht das Angebot, welches vielleicht günstig, aber für einen persönlich sehr teuer werden kann. Der Tarif sollte individuell auf den Kunden angepasst werden, sodass seine Gesprächszeiten wie auch sonstige Aktivitäten mit dem Handy an seinem Vertrag angepasst werden können. Zudem gibt es nun auch sogenannte Prepaid Tarife anstelle von normalen Handyverträgen.

 


Diese sogenannten Prepaid Tarife eignen sich für Kunden, welche eine geringe Gesprächszeit pro Monat aufweisen. Das bedeutet, dass wenn jemand im Monat zusammengerechnet eine Stunde aktiv telefoniert, der wird mit einem Handyvertrag nicht viel anfangen können, da dieser wesentlich teurer ist das sogenannte Guthaben-Handy. Ohne Vertragsbindung und ohne jeglicher Verpflichtung ist eine Guthabenkarte käuflich zu erwerben, welche ein Gesprächsguthaben von 10 Euro, 20 Euro, 30 Euro aufweist, welche man zum Telefonieren nutzen kann. Sollte das Gesprächsguthaben aufgebraucht sein, kann man dieses wieder aufladen. Es entstehen, sofern man das Gesprächsguthaben übersteigt, keine Mehrkosten, sondern werden nur aktive Anrufe nicht mehr zugelassen. Passiv hingegen kann der Anrufer selbstverständlich telefonieren, auch wenn er kein Guthaben mehr hat. Zudem fällt auch bei Prepaid Tarifen die monatliche Grundgebühr weg, sodass rein nur für das Telefonieren selbst bezahlt wird.

 

Durch Discounterpreise sind auch Prepaid Tarife nicht mehr überteuert, wie dies vor ein paar Jahren noch der Fall war. Diese Art des Tarifs wird oftmals bei Jugendlichen und Kindern verwendet, da diese noch nicht genau wissen, wie viel sie wirklich telefonieren können und somit sehr hohe Handyrechnungen erwartet werden müssen. Der einzige Nachteil ist jedoch, dass das Handy nicht im Ausland verwendet werden kann, was bedeutet, dass nur im Inland ein Telefonieren möglich ist. Zudem gibt es auch keinen Einzelgesprächsnachweis, welcher bei einem Vertragshandy aber sehr wohl verlangt werden kann.

 


Bei einem normalen Handyvertrag ist eine Laufzeitbindung erforderlich beziehungsweise wird auch eine monatliche Grundgebühr - je nach Tarif - verrechnet. Auch wenn erfahrungsgemäß die Telefonkosten eine Spur geringer sind, hat man nicht die Möglichkeit sein monatliches Guthaben selbst zu bestimmen und kann entweder eine Telefonrechnung um 10 Euro aber auch eine um mehrere hundert Euro haben, je nach dem wie viel und wie oft man telefoniert hat.